PIEROGI – Die polnische Antwort auf Tortellini und Maultaschen | Polish dumplings

Neulich war meine Mutter für einige Tage bei mir zu Besuch. Und was kann man da nützlicheres machen als sich mit allen möglichen Leckereien aus Mamas Küche einzudecken und einzufrieren, damit es für die nächste Zeit reicht?!

Zu einer meiner liebsten Speisen gehören Pierogi – die polnische Antwort auf italienische Tortellini oder deutsche Maultaschen. Pierogi werden traditionell mit einer  Fleischfüllung, Käse-Kartoffel oder Sauerkraut-Pilz-Füllung hergestellt. Zu meiner eigenen Überraschung ist der Teig sogar vegan, denn er besteht nur aus Wasser und Mehl!

The other day my mother came for a few days for a visit. And what is better than to stock up with all kinds of goodies from Mama’s kitchen and freeze them to have some food back-up?! One of my favorite dishes include pierogi – the Polish response to Italian tortellini. Pierogi are traditionally made with a meat, potato-cheese or cabbage-mushroom filling.. To my surprise, the dough is even vegan, because it consists only of water and flour!

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Wir haben uns für Pierogi mit einer Hackfleisch-Zwiebel-Füllung entschieden, die als Hauptgang der absolute Knaller sind!  Und weil ich euch nicht länger auf die Folter spannen möchte, geht’s nun direkt weiter zum Rezept:

We decided to do a mincemeat -onion filling, for a main course absolutely amazing! So here the recipe 🙂

Pierogi mit Hackfleisch-Zwiebel-Füllung
(Zutaten für 45 Stück)

Für den Teig:
300 g Weizenmehl
250 ml Wasser
Prise Salz

Für die Füllung:
1 Zwiebel
250 g Hackfleisch (gemischt)
4 TL Majoran
Salz & Pfeffer zum abschmecken
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for the dough:
300g flour
250ml water
dash of salt

for the filling:
1 onion
250g mincemeat
4 tsp marjoram
salt&pepper for seasoning

Für die Füllung eine Zwiebel in etwas öl anbraten und leicht salzen. Das ganze zum abkühlen zur Seite stellen.

Das Fleisch mit dem Majoran, Salz und Pfeffer würzen, die gebratene Zwiebel dazu geben und alles gut miteinander vermengen. Die Füllung nun erst einmal zur Seite stellen.

Für den Teig wird das Mehl mit dem Wasser und einer Prise Salz vermengt und geknetet. Am Besten macht man dies mit den Händen, da man so ein besseres Gefühl dafür entwickelt. Der Teig muss so lange geknetet werden, bis er nicht mehr klebt und eine weiche Teig-Kugel ergibt. Zum Test kann man in den Teig drücken und wenn dieser wieder in seine ursprüngliche Form kommt – Tadaaa ist er fertig.

Den Teig auf ca. 1,5 mm ausrollen (Vorsicht: genug Mehl drunter und drüber streuen, sonst klebt er am Tisch). Mit einem runden Glas werden nun Kreise ausgestochen und gesammelt, bis nichts mehr vom Teig übrig ist.

Nun wird der Teig mit der Füllung zusammen gebracht. In die Mitte der Teig-Kreise wird ein gehäufter TL der Füllung gelegt und dann zugeklappt. Den fast fertigen Pierog an den Seiten mit den Fingern zudrücken und mit dem Ende einer Gabel zusätzlich zudrücken.

Die fertigen Pierogi kann man jetzt entweder direkt kochen oder auf einem Küchentuch trocknen und dann einfrieren.

For the filling, sauté the onion in oil and salt it lightly. Put it aside. Add marjoram, salt and pepper and the fried onion to the meat and mix it well. Put the filling aside. 

For the dough, mixe the flour with water and a dash of salt. It is best to make it with your hands. The dough must be kneaded so long, until its nnot sticky anymore, but a soft dough ball. For testing you can press into the dough and when it comes back to its original shape – Tadaaa it’s done.

Roll the dough to about 1.5 mm (Caution: put enough flour under it, otherwise it sticks to the table). With a round glass cut out circles, until there is nothing left from the dough.

In the center of the dough-circuits you heaped up a tbs. of the filling and then fold it (like the shape in the picture below). Press on with your fingers ato close the pierogi. The finished Pierogi you can now cook either directly or dry on a kitchen towel and then freeze.

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Meine Varianten der Weiterverwertung der kleinen Dinger: Kochen und sofort genießen, Kochen und anschließend mit einer Zwiebel anbraten.

Guten Appetit!

Sandra Barkowski

Sandra Barkowski

Geboren in Warschau, mit der polnischen und deutschen Kultur aufgewachsen, lebe ich mit meiner kleinen Familie in Berlin. Zwischen Sandkasten, Spielzeug-Autos und Job, werde ich euch über die aktuellen Lifestyle-Trends aus Berlin und der Food-Szene berichten.
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